Kernpunkte unserer Konzeption

Bild vom Kind

  • Aktive, selbstbestimmte Lernende: Jedes Kind wird als aktiver Forscher wahrgenommen, der sich eigenständig seine Themen und Interessen auswählt. Kinder sind neugierig, besitzen Forschergeist und lernen in ihrem eigenen Tempo.
  • Selbstwirksamkeit: Das Kind soll stolz auf seine eigenen Entdeckungen und Fortschritte sein, wie in Projekten, die es selbst initiieren und gestalten kann.

2. Vorstellung vom Lernen

  • Lernen als Entdeckungsprozess: Kinder sind von Geburt an Forscher und nehmen ihre Umgebung mit allen Sinnen wahr. Sie entwickeln eigene Themen, forschen, fragen und staunen.
  • Projektbasiertes Lernen: Kinder erweitern ihren Wissensstand und erleben Lernerfolge durch Projekte, die ihren Interessen entsprechen.

3. Lernen in Gruppen

  • Gruppendynamik: Kinder lernen von- und miteinander. Kommunikation, Teamarbeit und Demokratie werden in der Gruppe spielerisch erfahren. Besonders in der Krippe ist das wechselseitige Lernen der Kinder untereinander wichtig.

4. Rolle der pädagogischen Fachkraft

  • Beziehung und Respekt: Die pädagogischen Fachkräfte stehen den Kindern mit Respekt, Gelassenheit und Achtung gegenüber. Der Dialog und die Beziehung zu den Kindern stehen im Mittelpunkt. Die Fachkräfte beobachten, hören zu und unterstützen die Kinder individuell.

5. Dokumentation und Elternbeteiligung

  • Entwicklungsdokumentation: Die Entwicklung der Kinder wird dokumentiert und den Eltern zugänglich gemacht. Dies ermöglicht den Kindern und Eltern, Fortschritte nachzuvollziehen und zu reflektieren.
  • Aktive Elternarbeit: Eltern werden ermutigt, sich in Projekte einzubringen und sich aktiv am Kita-Alltag zu beteiligen. Der interkulturelle Austausch ist ein weiterer wichtiger Bestandteil.

6. Förderung von Kindern mit Entwicklungsverzögerung

  • Stärkenorientierter Ansatz: Kinder mit Entwicklungsverzögerung oder drohender Behinderung werden durch individuelle Förderung und gezielte Unterstützung in die Gemeinschaft integriert.

7. Interkulturelle Erziehung

  • Vielfalt leben: Kinder lernen verschiedene Kulturen und Sprachen durch den direkten Austausch mit Kindern und Familien unterschiedlicher Nationalitäten kennen.

8. Förderung der Basiskompetenzen

  • Ganzheitliche Entwicklung: Die Förderung umfasst persönliche, kognitive, physische, soziale und lernmethodische Kompetenzen. Dies bildet die Grundlage für die Entwicklung von Selbstbewusstsein, Verantwortungsübernahme und Demokratieverständnis.

9. Übergänge im Bildungsverlauf

  • Sanfter Übergang: Der Übergang zwischen den verschiedenen Bildungsbereichen (Krippe, Kindergarten, Grundschule) wird behutsam gestaltet. Individuelle Eingewöhnung, schnuppern in die neue Gruppe und die Zusammenarbeit mit Eltern und externen Partnern (z. B. Schulen) sind entscheidend für einen gelungenen Übergang.
  • Übergänge in die Schule: Der Übergang in die Schule wird mit einer kontinuierlichen Förderung und besonderen Angeboten (z. B. Sprachförderung, Schulwegtraining, Schulprojekten) unterstützt.

Die Konzeption legt großen Wert auf die aktive Mitgestaltung und Selbstbestimmung der Kinder, eine respektvolle Beziehung zwischen Pädagogischen Fachkräften und Kindern sowie die enge Zusammenarbeit mit den Eltern.